Mit Klangschalen zum Ursprung menschlichen Werdens


Ein Beitrag von Lutz Döring-Linke


Klangschalen sind im Fernen Osten - in Japan, China, Thailand sowie dem Himalaya-Gebiet - beheimatet. Sie ähneln Glocken, die von außen angeschlagen werden. Vor bald 30 Jahren erkannte der Diplom-Ingenieur und Berufsschullehrer Peter Hess aus Niedersachsen den heilsamen Wert der obertonreichen Klangschalen und entwickelte die „Peter Hess-Klangmassage“. Da es nur noch wenige gute alte Klangschalen gibt, hat Peter Hess inzwischen eine eigene Herstellung von Klangschalen in traditioneller Handwerksarbeit aufgebaut.




In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts entdeckten westliche Musiker die Klangschalen mit ihren faszinierenden Klängen.Sie brachten sie von ihren Reisen mit nach Hause, wo sie vorwiegend zu meditativen Zwecken benutzt wurden. Die Existenz von Klangschalen lässt sich so weit zurück verfolgen, wie Metalle von Menschen verarbeitet werden. Einst war die Bronzeschale nicht in erster Linie als Klanginstrument geschaffen worden. Wahrscheinlich handelt es sich eher um eine Mischung von Alltagsgegenstand und Ritualgefäß. Eine wichtige Aufgabe kam den Klangschalen als Essgeschirr zu: darin aufbewahrte gekochte Lebensmittel und Wasser reicherten sich mit den Mineralstoffen der Metalle an, aus denen die Gefäße gefertigt waren. Diese „Nahrungsergänzung“ diente dem Erhalt der Gesundheit. Inzwischen haben die Schalen infolge des tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels in den Herkunftsländern ihre Bedeutung für den Alltags- und Ritualgebrauch verloren. Seit über 60 Jahren werden sie dort nicht mehr gefertigt. Aus diesem Grunde gibt es auch nur noch wenig gute alte Klangschalen auf dem Markt


 

 Klangschalen führen zum Ursprung des Menschen

Dem Ton eine Form zu geben und seine formende Wirkung für innere Harmonie und Gesundheit zu nutzen, scheint ein menschliches Urbedürfnis zu sein. Obwohl die meisten Klangschalen nicht aus Tibet kommen, werden sie häufig generell als „tibetische Klangschalen“ bezeichnet

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